Workshops im Rahmen von "The Incredible Ten"



Pinhole Spectacle IV - Fotografie-Workshop am 10. und 11. Juli

Der Workshop beschäftigt sich mit Lichttheorie und Optik. Die Teilnehmer bauen ihre eigene Lochkamera und nutzen sie zur Schwarz-Weiß-Fotografie. Eine Lochkamera besteht aus einem Karton und kommt ohne Glaslinse aus. Durch das Fotografieren mit einer Lochkamera wird im Workshop die traditionelle fotografische Methodologie nähergebracht.
Geleitet wird der Workshop von Jaana Maijala (Finnland) und Ernest Truely (USA/Estland). Die Teilnehmer können sowohl Außenaufnahmen machen als auch im Studio mit verschiedenen Aktmodellen oder Modellen im Kostüm arbeiten. Fotochemikalien, Film und Fotopapier werden bereitgestellt.

Ablauf ::

10. Juli, 16:00 - 21:00 Uhr: Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Optik und Lichttheorie und bauen ihre eigenen Kameras.
11. Juli, 13:00 - 18:00 Uhr: Die Teilnehmer lernen, Negative und Positive anzufertigen. Im Anschluss gibt es Zeit, Aufnahmen im Freien oder von Modellen im Studio zu machen.

Kosten ::

50 Euro für den zweitägigen Workshop, Festivaleintritt inklusive
15 Euro Eintritt für das Festival (Dreitagesticket)

Bitte mitbringen ::

Einen oder mehrere Kartons oder Behälter. Die Größe der Kartons ist nicht entscheidend – sie sollten sich jedoch leicht öffnen und schließen lassen. In den geschlossenen Karton darf kein Licht eindringen.

Voranmeldung bei Elisabeth Werthner :: luesen_23@gmx.net




SNU (Special Noise Unit) - WORKSHOP - 9. – 11. Juli

Die Elektronik ist mit steigendem Wissen über den physikalischen Hintergrund zu einer Wissenschaft geworden, in derer Rahmen Geräte digital simuliert und nach mathematischen Modellen berechnet werden.
Insbesondere bei der digitalen Elektronik mit dem als 0 und 1 genau definierten binären Zustand gibt es damit nur zwei Möglichkeiten: das System funktioniert oder es funktioniert nicht. Für die digitale Hardware heißt das meistens, dass ein falsches Bit den gesamten Betrieb lahmlegt. Was wir hingegen aus digitalen Chips fabrizieren, funktioniert immer – und nie genau.
Definitionsgemäß sind Zustände zwischen 0 und 1 nicht erlaubt. In digitalen elektronischen Datenbüchern wird dieser Zustand als „nicht definiert“ oder „illegal“ bezeichnet.
Der experimentelle Tonschaltkreis SNU ist das Herzstück des Workshops und arbeitet mit eben diesen illegalen Zuständen. Er führt den digitalen Chip, den er verwendet, in eine Zwischenwelt voller Unsicherheiten. Im Ergebnis entstehen Komplexität und nicht steuerbares Verhalten. Der Workshop zeigt, wie Bauteile auf ungewöhnliche Art miteinander verbunden werden können. Der SNU oder der SEQ8 zeigen beispielhaft, wie das Arrangement der Instrumente aufgebaut werden kann.
Kein Aufbau klingt gleich.
Das Ergebnis ist ein lebendiges Instrument, das anders als ein Sampler nicht nur vorproduzierten Ton steuert. Wie eine Geige, die viele Möglichkeiten der Tonerzeugung bietet, aber auch unvorhersehbare Momente bereithält, erfordert auch dieses Instrument die ständige Bewertung und Anpassungen durch den Spieler, und hat doch ein eigenes Leben.

Geleitet wird der Workshop von Jo FRGMNT Grys, einem elektronischen Künstler aus Berlin.
http://tob.de.vu/ oder http://frgmnt.org/?page_id=58

Ablauf ::
9. Juli, 12:00 - 18:00 Uhr
10. Juli, 12:00 - 18:00 Uhr
11. Juli, 12:00 – 18:00 Uhr

Kosten ::
80 Euro für den dreitägigen Workshop (Festivaleintritt inklusive)
15 Euro Eintritt für das Festival (Dreitagesticket)
 
Voranmeldung bei Elisabeth Werthner :: luesen_23@gmx.net